Grazyna sikora
08. February 2026
--- Sehr geehrter Herr Doktor, ich schreibe Ihnen im Zusammenhang mit der Situation mit Ihrer Mitarbeiterin. Da ich derzeit nicht laufen kann, sende ich Ihnen diesen Brief. Wie Ihnen bekannt ist, habe ich bereits zwei Operationen hinter mir, eine dritte oder sogar vierte steht noch bevor. Ich war krankgeschrieben, doch die Krankschreibung lief aus, deshalb bin ich zu Ihnen gekommen. Ihre Mitarbeiterin hat mich zunächst angenommen, ist dann jedoch plötzlich weggegangen und teilte mir mit, dass Sie mir keine Krankschreibung ausstellen könnten und dass dies nur ein Arzt im Krankenhaus tun dürfe. Daraufhin bin ich ins Krankenhaus gefahren, doch der zuständige Arzt war im Urlaub, also kehrte ich wieder zu Ihnen zurück. Erneut war es dieselbe Mitarbeiterin, die sich nur widerwillig erhob – als wäre ich eine lästige Person. Sie sagte mir, ich solle am nächsten Tag wiederkommen. Am nächsten Tag kam ich erneut, ich stand mit einem Gehstock. Sie sah mich so an, als würde ich sie wieder stören, während sie sich mit einer Kollegin unterhielt, und wollte mich nicht annehmen – obwohl ich alle Unterlagen übersetzt und schriftlich dabei hatte. Als ich nähertrat, begann sie, sich über mich lustig zu machen, und sagte, sie habe im Krankenhaus angerufen und dort gäbe es andere Ärzte, die mir eine Krankschreibung ausstellen könnten. Mit welchem Recht überprüft sie mich? Ist das ihre Aufgabe? Warum sollte ich lügen? Sie erklärte mir schließlich, dass ich hier, also in Ihrer Praxis, keine Krankschreibung bekommen würde – und damit war das Gespräch beendet. Ich war anschließend bei einem Orthopäden, der sich sehr darüber aufgeregt hat, dass mir keine Krankschreibung ausgestellt wurde, da dies Ihre Pflicht gewesen sei. Nun habe ich Probleme mit der Krankenkasse (DAK). Wer übernimmt die Kosten für meine Krankenversicherung? Ihre unfreundliche Mitarbeiterin? ---