Daniela Offenbach
26. March 2026
0 von 5 war nicht auszuwählen. Punkt 1: Die Sprechstundenhelferinnen kommandieren einen herum und mögen es, über die Patienten zu herrschen. Respekt vorm Alter? Fehl am Platz. Je angeschlagener der Patient, desto frecher wird kommandiert. Die Damen sprechen mit den Patienten, als seien diese allesamt geistig unterentwickelt. Arroganz, Ignoranz, Abwertung, 5 von 5. Warum diese Damen dort nach all der Zeit noch arbeiten dürfen ist unschwer zu begreifen: Uta Schindler ist die einzige Ärztin, die für diese Gemeinde tätig ist - Wo die Nachfrage enorm ist, leidet die Qualität. Wenn man erstmal ins Alter kommt oder sonstige dringliche Hilfe bei Krankheit benötigt, zieht man hier den Kürzeren. Punkt 2: Die Ärztin will bei jeder AU ein ausführliches Gespräch mit der Patientin führen und hat keinerlei Infos von früheren Gesprächen. Sachen, wofür JEDER andere Allgemeinmediziner nicht mal 5 Minuten bräuchte nehmen hier einen ganzen Wochentag ein. Es wird verlangt, dass man sich für seine Krankheit und das Fehlen an der Arbeit schämt. Nur dank höchster Gnade der Schwestern bekommt man den mickrigen Zettel am Ende und muss ihn dann förmlich noch fangen, während sie einem vor der Nase wieder weggezogen wird. Fazit: Wenn gegenseitiger Respekt, ohne Verurteilung von Krankheiten oder dem Alter herrschen würde, dann könnte man diesen Dorfarzt ernst nehmen. Aber das ist hier überflüssig - Nehmen sie jede Anfahrt zu anderen Hausärzten in Kauf, dann können Sie sich am Krankheitstag erholen.