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25. May 2026
Als Neupatient hatte ich wegen Schmerzen am Backenzahn bzw. Zahnfleisch einen Termin in dieser Praxis. Bereits der erste Eindruck war katastrophal: Trotz Termin saß ich über 30 Minuten im Wartezimmer. Selbst die Dame an der Anmeldung telefonierte irgendwann und sagte, dass es keinen guten Eindruck macht, einen Neupatienten so lange warten zu lassen und fragte, wann sich endlich jemand kümmert. Irgendwann wurde ich von einer Helferin in den 1. Stock gebracht und einfach in ein viel zu enges Zimmer gestellt. Keine Begrüßung, keine Erklärung, kein Hinweis wohin mit Tasche oder Jacke oder ob ich mich setzen soll. Alles wirkte hektisch und unorganisiert. Der Zahnarzt selbst war leider kaum zu verstehen und hörte offensichtlich nicht richtig zu. Ich erklärte mehrfach, welcher Zahn Probleme macht, trotzdem kontrollierte er erst andere Zähne. Mit einem Metallinstrument schlug bzw. drückte er extrem stark auf beide oberen Backenzähne, sodass es unnötig schmerzhaft war. Als ich äußerte, dass eventuell ein Haarriss vorliegen könnte, rüttelte er brutal am Zahn und behauptete anschließend, es gäbe keinen Riss, obwohl er die von mir genannte Stelle an der äußeren Zahnfläche gar nicht beachtete. Danach ging es zum Röntgen – erneut lange Wartezeit und keinerlei vernünftige Erklärung zum Ablauf. Zurück im Zimmer kritisierte die Helferin ungefragt eine alte Wurzelspitzenresektion und meinte, diese sei schlecht gemacht worden. Generell bestand der Termin gefühlt nur aus Kritik und Verkaufsdruck statt echter Hilfe. Nicht einmal Wasser zum Ausspülen wurde bereitgestellt. Der Zahnarzt erklärte dann plötzlich, der Zahn müsse gezogen werden, weil angeblich Entzündungen vorhanden seien. Obwohl ich mehrfach sagte, dass die aktuellen Schmerzen erst seit etwa zwei Wochen bestehen und sich völlig anders anfühlen, behauptete er ständig, ich müsse diese Beschwerden schon seit Jahren haben. Man hatte dauerhaft das Gefühl, dass entweder nicht zugehört oder nicht verstanden wird. Danach wurde ohne vernünftige Aufklärung sofort das Thema Parodontosebehandlung, Kostenübernahme, Zahnentfernung, Brücke und Implantat angesprochen. Ich fühlte mich massiv unter Druck gesetzt und regelrecht überrumpelt. Besonders unangenehm war, dass sogar wegen eines seit über 10 Jahren fehlenden Backenzahns diskutiert wurde, obwohl ich klar sagte, dass ich dort kein Implantat möchte. Trotzdem wurde weiter versucht, mir Zahnersatz einzureden. Besonders schlimm: Nachdem mit einem Instrument 4–6 mm tief am Zahnfleisch gemessen wurde, hatte ich noch zwei Tage später massive Schmerzen und starken Druck im gesamten Zahnfleischbereich. Statt vorsichtig zu arbeiten, wurde extrem grob vorgegangen, obwohl ich bereits während der Behandlung Schmerzen äußerte. Das Ganze wirkte für mich wie reine Geldmacherei statt ernsthafte Hilfe bei akuten Schmerzen. Besonders erschreckend: Ich habe mir noch am selben Tag eine zweite Meinung in einer anderen Praxis eingeholt. Dort wurde festgestellt, dass keine Entzündung vorliegt, die Wurzelspitzenresektion gut aussieht, der Zahn keinen Haarriss hat und auch keine Parodontose besteht. Ich kann jedem nur dringend raten, sich hier unbedingt eine zweite Meinung einzuholen und nicht vorschnell teuren oder endgültigen Behandlungen zuzustimmen.