Linda Kenina
04. May 2026
Behandlung durch Dr. Jörg Siebers im zahnärztlichen Notdienst. Wir waren mit unserer 8-jährigen Tochter im Notdienst wegen starker Zahnschmerzen. Bereits vor der Behandlung wirkte der Arzt unsicher und fragte, ob wir überhaupt etwas machen sollen. Ich habe erklärt, dass meinem Kind geholfen werden muss, damit sie nicht das ganze Wochenende mit Schmerzen verbringen muss. Der Arzt fragte daraufhin meine Tochter: „Bist du dabei?“, was sie bejahte. Vor Beginn der Behandlung wurden keinerlei Fragen zur Vorgeschichte gestellt (z. B. wann wir zuletzt beim Zahnarzt waren oder ob bereits ein Termin geplant ist). Es wurde direkt eine Betäubungsspritze gesetzt. Als meine Tochter Angst bekam und zu weinen begann, wurde die Behandlung abgebrochen. Anschließend sprach der Arzt in einem hohen, unfreundlichen und respektlosen Ton mit mir und machte mir schwere Vorwürfe, ich hätte die Zahngesundheit meines Kindes vernachlässigt. Zudem fiel das Wort „Körperverletzung“ und es wurde das Jugendamt erwähnt. Dieses Verhalten fand vor meinem Kind statt und war für ein Kind im Notdienst sehr belastend. Besonders enttäuschend ist, dass meinem Kind trotz akuter Schmerzen nicht geholfen wurde. Ich hätte mir mehr Empathie, Professionalität und einen respektvollen Umgang gewünscht — insbesondere im Umgang mit einem Kind im Notdienst.