Johanna Helms
08. May 2026
Vor etwa 3 1/2 Jahren hatte ich eine Entzündung im Zahn, die laut der Zahnärztin per Wurzelbehandlung behandelt werden muss. Die Rechnung dafür mussten wir selbst tragen und zunächst war auch alles gut. Allerdings wurde nach dem einmaligen Eingriff nie wieder darüber gesprochen geschweige denn dass der Zahn verkront wurde. Leider war ich zu dem Zeitpunkt gerade mal 19/20 Jahre alt und wusste nicht was richtig und falsch war, da leider auch nicht mit mir kommuniziert wurde. 2 Jahre später musste ich aufgrund extremer Schmerzen in eine Vertretungspraxis. Die Ärztin aus dieser Praxis, die auf Wurzelbehandlungen spezialisiert ist, war geschockt als ich ihr von der Behandlung erzählt habe und sie das Ergebnis gesehen hat. Daraufhin habe ich die Praxis gewechselt, weil mir bis dahin leider nicht bewusst war, was alles schiefgegangen ist. Davon abgesehen, dass diese Praxis nicht über die notwendige, moderne Ausstattung verfügt, wurden mehrere Wurzelkanäle nicht geöffnet, andere wurden halbherzig gefüllt. Bis heute ist der Zahn nicht so behandelt wie es hätte sein müssen, da die Entzündung so extrem fortgeschritten ist. Bis heute war es nicht sicher, ob ich den Zahn behalten kann. Glücklicherweise habe ich jetzt eine kompetente Ärztin an meiner Seite, die es geschafft hat, den Zahn zu retten. Meine Mutter hat leider ein ähnliches Erlebnis in Ihrer Praxis gehabt. Ich wünsche mir für zukünftige Patienten, dass man vielleicht die Finger von Spezialgebieten lässt und Patienten/Patientinnen lieber an Spezialisten überweist.