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03. February 2026
Ich hatte im Vorfeld einen Kostenvoranschlag erhalten und diesem zugesagt, die Behandlung in dieser Praxis durchführen zu lassen. Diese Zusage habe ich telefonisch gegenüber einer Mitarbeiterin bestätigt. Beim späteren Termin wurde mir jedoch mehrfach hintereinander unterstellt, ich hätte keine Zusage gegeben. Trotz ruhiger und sachlicher Erklärung meinerseits wurde mir diese Unterstellung insgesamt drei Mal wiederholt. Anstatt die Situation intern zu klären, wurde der Fehler konsequent bei mir gesucht. Nach dem dritten Vorwurf bin ich schließlich aufgestanden und habe mir meine Jacke angezogen, da für mich klar war, dass diese Situation respektlos und nicht mehr tragbar ist. Währenddessen äußerte der Zahnarzt vor anderen Mitarbeitern und anwesenden Patienten den Satz, ich könne nicht „auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzen“. Diese öffentliche Bloßstellung empfand ich als äußerst unangemessen und entwürdigend. Zusätzlich wurde mir vermittelt, dass ich die Behandlung nun zwingend dort durchführen müsse. Rechtlich ist das nicht korrekt: Als Patient mit Zahnzusatzversicherung habe ich freie Arztwahl und bin nicht verpflichtet, eine Behandlung bei einem bestimmten Zahnarzt durchführen zu lassen. Unter diesen Umständen war jede Vertrauensbasis zerstört, weshalb ich die Praxis verlassen habe. Besonders enttäuschend ist dies, da der Ablauf bis zum Kostenvoranschlag zunächst professionell und positiv war. Der Umgang im persönlichen Kontakt war jedoch das genaue Gegenteil.