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Katja Schneider
21. June 2026
Sonntags 8 Uhr Notaufnahme mit starken Schulterschmerzen nach Sturz..
Empfangspersonal sehr freundlich aber dann kam die Dame von Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst ...
Schon der Aufruf erfolgte im militärischen Ton und die Anamnese und Diagnostik zog sich dann so weiter. Völlig emphatielos und im strengen Ton...zack ab zum Röntgen...da wieder super nett betreut...aber dann zurück zur Frau Dr.I.Buschmann.
Auswertung wieder im zackigen und nicht sehr freundlichen Ton..Als ich sie dann darauf hinwies kam als Antwort ich solle doch mal schauen was da alles noch so sitzt und sie keine Zeit hätte...Tja Frau Dr. B.... dafür kann ich nix und Empathie und Freundlichkeit kostet keine Zeit extra.
Dies habe ich ihr dann auch direkt gesagt...man fragt sich echt warum solche Menschen Ärzte werden...Ich habe dann das Sprechzimmer verlassen und hoffe die Patienten nach mir hat es besser getroffen..
Mein Mann brachte mich am 23.05.26 nachts, in die Notfallambulanz, mit starken Oberbauchschmerzen.
Ich wurde freundlich und relativ zügig aufgenommen und mit der Diagnose Gallenkoliken stationär auf die Stat.12 gebracht. Der weitere Verlauf gestaltete sich über mehrere Tage schwierig, mit viel Schmerzmittel, Stent Legung in den Gallengang, bishin zur Schmerzkatheter Legung in den Rücken. Leider kollabiert ich am 28.05. aus unerklärlichen Gründen in der Spätschicht.
Ich habe es einem Schutzengel, namens Schwester Vanessa, zu verdanken, dass ich diese Rezession noch schreiben kann. Sie erkannte die Notlage und reagierte sofort. Auch wenn ich vieles nicht bewusst wahrgenommen habe, weiß ich,dass einige Schwestern, Pfleger und Ärzte mir durch ihr professionelles Handeln, ins hier und jetzt geholfen haben. Es gebührt diese Menschen mein aufrichtiger Dank. Die Vorstellung allein, dass ich meine Familie ,meine Enkelkinder und Freunde, hätte eventuell nie wieder sehen können, verfolgt mich emotional noch immer.
Das Team der Stat. 12 und auch der ITS, sie alle leisten so gute Arbeit und es ist so schön zu erleben das auch freundliche, emphatische Menschen da arbeiten. Einen Gedanken habe ich, kann man es wirklich verantworten, eine Person als Nachtdienst ein zu teilen?
Der oder die Pfleger/in haben so viel zu tun! Wenn dann so ein Notfall, wie es bei mir war eintritt, kann man von großem Glück sprechen, dass die Pflegekraft gerade nicht am Ende des anderen Ganges, bei einem Patienten zu tun hatte, sondern rechtzeitig zur Wiederbelebung bei mir sein konnte.
Die Vorstellung, nicht rechtzeitig gefunden zu werden, ist genauso gruselig für mich, wie sicher beim Pflegepersonal aus der Notlage heraus, nicht rechtzeitig vor Ort gewesen zu sein, weil man sich ja nicht zweiteilen kann!
Hier wünschte ich mir eine Entlastung des Personals.
Es ging noch mal alles gut und dafür nochmal ein super super Dankeschön.
Ihre Kerstin Große
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Kevin Hirsch
04. June 2026
Meine Frau hat am 31.05. entbunden. Das Team im Kreißsaal war absolut hervorragend – von uns gäbe es dafür sogar 5 Sterne plus. Alle Mitarbeitenden haben sich hervorragend gekümmert, waren freundlich, kompetent und einfühlsam. Wir haben uns während der Geburt jederzeit gut aufgehoben und wohlgefühlt.
Leider können wir das von der Wochenbettstation nicht sagen. Nachdem wir uns nach der ersten Nacht entschieden hatten, für ein Einzelzimmer zu bezahlen, hatten wir das Gefühl, dass dies für erheblichen Unmut gesorgt hat. Meine Partnerin fühlte sich danach teilweise vernachlässigt und anders behandelt, was für uns absolut nicht nachvollziehbar war.
Auch beim Thema Schichtübergaben hatten wir den Eindruck, dass wichtige Informationen nicht oder nur unzureichend weitergegeben wurden. Mehrfach entstand bei uns das Gefühl, Dinge erneut erklären zu müssen oder dass Absprachen nicht bekannt waren.
Fazit: Der Kreißsaal verdient höchste Anerkennung und unseren ausdrücklichen Dank. Die Erfahrungen auf der Wochenbettstation haben den insgesamt positiven Eindruck leider deutlich getrübt.
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Ines Lange
21. February 2026
Sehr geehrtes Klinikpersonal,
im Namen unserer Familie möchten wir uns herzlich für die Betreuung unserer 80-jährigen Angehörigen bedanken, die sich im Januar 2026 zwei Wochen in der Akutgeriatrie befand.
Zu Beginn des Aufenthalts waren wir – wie vermutlich viele Angehörige – zunächst unsicher. Doch im Verlauf der Behandlung hat sich zunehmend gezeigt, dass sie dort sehr gut aufgehoben ist. Es wurde umfassend und sorgfältig untersucht, verschiedene Aspekte wurden gründlich abgeklärt, und schließlich konnte eine konkrete Diagnose gestellt werden. Diese Klarheit hat uns sehr erleichtert und Vertrauen geschaffen.
Besonders hervorheben möchten wir die Chefärztin. Sie war fachlich wie menschlich herausragend – sehr einfühlsam, klar in ihrer Kommunikation und stets im offenen Austausch mit mir als Angehörige. Die geplanten Maßnahmen wurden verständlich erklärt und transparent begründet. Das hat uns in einer anspruchsvollen Situation sehr geholfen.
Auch die Ergotherapie war ausgezeichnet. Es gibt einen eigenen, gut ausgestatteten Raum, in dem individuell gearbeitet wird. Unsere Angehörige hat davon sehr profitiert.
Die Unterstützung beim Duschen erfolgte auf Nachfrage und zeigte deutlich, dass auf persönliche Bedürfnisse eingegangen wird. Gerade dieser sensible Bereich wurde respektvoll und würdevoll gestaltet.
Ebenso positiv hervorzuheben ist die Verpflegung. Das Essen war abwechslungsreich und gut zubereitet.
Insgesamt haben wir die Akutgeriatrie als fachlich kompetent und menschlich zugewandt erlebt. Für die geleistete Arbeit, die Geduld und die professionelle Begleitung bedanken wir uns herzlich.
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Karina Reißmann
03. February 2026
Ich war aufgrund einer geplanten Hysterektomie im Sana Klinikum Leipziger Land in Behandlung und bewerte hier bewusst den gesamten Ablauf von Anfang bis Ende, also das OP-Vorgespräch, den ambulanten OP-Bereich mit einer vorbereitenden ambulanten Operation, den stationären Aufenthalt auf Station 5 und Station 1 sowie alle behandelnden Ärztinnen, Ärzte und das Pflegepersonal.
Mein Gesamteindruck ist durchweg sehr positiv. Ich habe deutlich gespürt, wie sehr sich die „Krankenhauswelt“ in den letzten Jahren zum Positiven verändert hat. Der Patient steht hier wirklich im Mittelpunkt. Entscheidungen werden transparent erklärt, gemeinsam besprochen und nicht von oben herab getroffen. Der Umgang ist menschlich, respektvoll und empathisch, sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich. Die jungen Generationen von Ärzten und Pflegepersonal bauen diese neuen Strukturen aus.
Besonders hervorheben möchte ich das komplette Team, also sowohl die Ärztinnen und Ärzte als auch das Pflegepersonal. Ich habe mich zu jeder Zeit sehr gut aufgehoben, ernst genommen und professionell betreut gefühlt. Auch organisatorisch lief alles strukturiert und nachvollziehbar ab. Vieles erfolgt inzwischen digital, was den Ablauf angenehm vereinfacht und den Papieraufwand reduziert.
Die Verpflegung war absolut in Ordnung. Es handelt sich um Vollverpflegung und man wird satt. Getränke wie Wasser, Tee und Kaffee stehen rund um die Uhr zur Verfügung und können jederzeit selbstständig genutzt werden. Auf Station 1 gibt es zusätzlich kleine Snacks zur Selbstbedienung. Auf Wünsche wurde, soweit es im Klinikalltag möglich ist, freundlich eingegangen.
Zwei kleine, konstruktive Anmerkungen möchte ich dennoch machen. Beim OP-Vorgespräch hatte ich bei einzelnen Gesprächen den Eindruck, mich inhaltlich noch einmal neu erklären zu müssen, obwohl bereits mehrere Gespräche stattgefunden hatten. Hier wäre eine noch bessere interne Abstimmung oder Dokumentation wünschenswert.
Außerdem ist mir aufgefallen, dass im Umgang mit Auzubildenden der Ton teilweise „weniger emphatisch“ war. Es ist eine multikulturelle Klinik und mitunter sind die jungen Auszubildenden Nicht-Muttersprachler. Gerade hier wäre ein durchgehend respektvoller Umgang sehr schön, da diese Mitarbeitenden lernen möchten, sehr freundlich sind und ein wichtiger Teil des Teams sind. Es ist die nächste Generation, welche vom Personal „der alten Schule“ so viel lernen kann.
Abgesehen davon habe ich mich rundum respektvoll, sicher und sehr gut betreut gefühlt und bin dankbar für die medizinische und menschliche Begleitung. Vielen Dank an das gesamte Team. 🫶🏼